
Kennt Ihr das auch? Auf einer Webseite ist eine lächelnde Person abgebildet und automatisch fangt auch Ihr an zu lächeln und den Blick zu erwidern.
Warum das so ist und wie Euch diese Erkenntnis auch bei der Optimierung von Webseiten helfen kann, erfahrt Ihr heute im Blog.
Um Webseiten zu optimieren und die Blicke des Betrachters zu “fesseln”, hilft es, sympathische Gesichter abzubilden. Wenn der Betrachter ein freundliches Lächeln sieht, muss er selbst auch schmunzeln. Dies wiederum erzeugt Glücksgefühle im Gehirn. In der Erinnerung wird die Webseite mit etwas Positivem in Verbindung gebracht.
Außerdem strahlen lächelnde Personen aus, dass sie mit sich selbst und der Situation zufrieden sind – und Menschen schauen gerne in zufriedene Gesichter, denn diese wirken einfach “magnetisch”.
Die abgebildete Person erzeugt Sympathie, Vertrauen und Nähe, denn Menschen identifizieren sich nun mal gerne mit anderen Menschen. Aus diesem Grund wählen auch viele Unternehmen zu Werbezwecken “normale Menschen” anstatt deutlich erkennbare Models. Durch die Authentizität fühlt sich der Betrachter angesprochen und kann sich gut identifizieren.
Dass wir mitlächeln, wenn wir eine fröhliche Person in der Werbung oder auf Webseiten sehen, liegt an einem von früher verbliebenen “Rudelverhalten“. Neurowissenschaftler haben den Grund dafür gefunden: sogenannte Spiegelneuronen in unseren Gehirnen. Wir “synchronisieren” uns mit anderen Menschen. Wenn jemand gähnt, gähnen wir meistens auch. Das ist beim Lächeln nicht anders; es ist ansteckend!
Mit diesem Wissen ist es möglich, die Blicke von Personen zu steuern. Das Unterbewusstsein ist auf Gesichter fixiert. Lasst die abgebildeten Personen auf Euren Webseiten oder anderen Darstellungen dahin schauen, wohin auch der Betrachter seinen Blick lenken soll. Werden Primär-Elemente wie z. B. wichtige Buttons in das Blickfeld der abgebildeten, lächelnden Person gesetzt, richtet der Betrachter seinen Blick auch automatisch dorthin.

Die Person auf dem Bild ist auf Grund ihrer Tätigkeit mit Gesicht und Körper nach rechts gewandt. Also wird der wichtigste Button in dieser Richtung platziert und der Betrachter des Bildes schaut auf den Button.
Quellen:
mittwald.de
konversionskraft.de thinkneuro.de
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